Karton, Zuckerrohr oder Kunststoff: Welches Material passt zu deinem Gericht?

Eine Verpackung ist mehr als nur ein Behälter, in dem du Essen mitgibst. Das richtige Material hilft dabei, Gerichte warm zu halten, Auslaufen zu vermeiden und die Präsentation zu verbessern. Doch welches Material passt am besten zu deinem Sortiment?

Karton, Zuckerrohr und Kunststoff haben jeweils ihre eigenen Eigenschaften. In diesem Blog erklären wir dir, wann sich welches Material eignet und worauf du bei der Auswahl achten solltest.

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Wann solltest du dich für Verpackungen aus Karton entscheiden?

Verpackungen aus Karton sind für viele Gastronomiebetriebe eine beliebte Wahl. Sie sind stabil, leicht und in zahlreichen Ausführungen erhältlich. Außerdem lassen sich Kartonverpackungen einfach bedrucken und können so zur Wiedererkennbarkeit deiner Marke beitragen.

Karton eignet sich vor allem für trockene oder leicht feuchte Speisen. Dazu gehören zum Beispiel Pommes, Snacks, belegte Brötchen, Wraps, Pizza und Lunchgerichte. Viele Kartonverpackungen sind mit einer fettabweisenden Beschichtung versehen und eignen sich dadurch auch für Gerichte mit etwas Öl oder Sauce.

Für sehr feuchte oder flüssige Speisen ist Karton nicht immer die beste Wahl. Prüfe deshalb immer, ob die jeweilige Verpackung für das Gericht geeignet ist, das du darin servieren möchtest.

Wann ist Zuckerrohr die beste Wahl?

Verpackungen aus Zuckerrohr, auch Bagasse genannt, werden aus Fasern hergestellt, die bei der Verarbeitung von Zuckerrohr übrig bleiben. Das Material ist stabil, hitzebeständig und für zahlreiche warme und kalte Gerichte geeignet.

Zuckerrohr eignet sich ideal für Mahlzeiten mit Sauce, Salate, Reisgerichte, Poké Bowls, Pasta und andere komplette Mahlzeiten. Auch bei Foodtrucks, im Catering und auf Veranstaltungen sind Verpackungen aus Zuckerrohr aufgrund ihrer natürlichen und nachhaltigen Optik eine häufig gewählte Lösung.

Darüber hinaus sorgen Zuckerrohrverpackungen für eine natürliche und ansprechende Präsentation. Das macht sie besonders interessant für Unternehmen, die sich bewusst für nachhaltigere Verpackungslösungen entscheiden möchten.

Wann solltest du dich für Kunststoffverpackungen entscheiden?

Für viele Gerichte gibt es gute Alternativen zu Kunststoff. Trotzdem ist Kunststoff in manchen Fällen weiterhin die praktischste Wahl. Zum Beispiel dann, wenn eine Verpackung besonders gut schließen, stabil oder feuchtigkeitsbeständig sein muss.

Transparente Kunststoffverpackungen eignen sich gut für Salate, Desserts, Obst und Sushi. Der Inhalt bleibt sichtbar und kann dadurch ansprechend präsentiert werden. Auch für kalte Getränke und Smoothies wird häufig Kunststoff verwendet.

PP-Verpackungen eignen sich für warme Mahlzeiten und werden häufig für Take-away und Lieferungen verwendet. rPET kommt vor allem bei kalten Speisen zum Einsatz, bei denen eine klare und gepflegte Präsentation wichtig ist.

Bei TakeAware schauen wir am liebsten zuerst nach einer nachhaltigeren Alternative. Ist diese für eine bestimmte Anwendung nicht praktisch oder geeignet, kann Kunststoff dennoch die beste Wahl sein, um ein Gericht sicher und ordentlich mitzugeben.

Wie wird das Gericht serviert?

Nicht nur das Gericht selbst bestimmt, welche Verpackung am besten geeignet ist. Es macht auch einen Unterschied, ob eine Mahlzeit direkt gegessen, abgeholt oder noch eine Zeit lang von einem Lieferdienst transportiert wird.

Für Lieferungen ist besonders wichtig, dass die Verpackung stabil ist und gut schließt. So bleibt das Gericht an seinem Platz und du reduzierst das Risiko, dass unterwegs etwas ausläuft. Bei direktem Verzehr kann häufig bereits eine leichtere oder einfachere Verpackung ausreichend sein.

Auch Temperatur und Präsentation spielen eine Rolle. Bei kalten Speisen kann eine transparente Verpackung praktisch sein, da der Inhalt gut sichtbar bleibt. Bei warmen Mahlzeiten solltest du dagegen darauf achten, dass die Verpackung hitzebeständig ist und dabei hilft, das Gericht möglichst lange auf Temperatur zu halten.

Wenn du dir vorher überlegst, wie ein Gericht mitgegeben und gegessen wird, kannst du leichter eine Verpackung auswählen, die wirklich zur Anwendung passt.

Nachhaltigere Entscheidungen werden immer wichtiger

Immer mehr Unternehmen entscheiden sich bewusst für nachhaltigere Verpackungen. Materialien wie Karton und Zuckerrohr bieten für viele Anwendungen eine gute Alternative zu herkömmlichem Kunststoff.

Dennoch gibt es nicht für jedes Gericht eine einzige perfekte Lösung. Manchmal ist Kunststoff weiterhin notwendig, um Qualität, Lebensmittelsicherheit oder Präsentation eines Produkts zu gewährleisten. Deshalb ist es wichtig, immer sowohl die Anwendung als auch die verfügbaren Alternativen zu berücksichtigen.

Bei TakeAware sind wir überzeugt, dass die beste Wahl nicht immer vollständig plastikfrei sein muss, aber so bewusst wie möglich getroffen werden sollte.

Welche Verpackung passt am besten zu deinem Sortiment?

Die richtige Verpackung hängt von mehreren Faktoren ab: vom Gericht, von der Temperatur, von der Transportdauer und von der gewünschten Präsentation. Mit dem passenden Material bleibt dein Gericht besser auf Temperatur, sieht ansprechend aus und kommt ordentlich beim Kunden an.

Bist du dir unsicher, welche Verpackung am besten zu deinem Sortiment passt? Unser Team berät dich gerne und hilft dir dabei, die passende Lösung für deinen Gastronomiebetrieb zu finden.

Autorin: Manon Schram