Wie kann dein Gastronomiebetrieb zur Woche Ohne Abfall beitragen?

Vom 1. bis 7. Juni ist wieder die Woche Ohne Abfall. Ein schöner Moment, um darüber nachzudenken, was wir täglich verwenden, verpacken und wegwerfen. Auch in der Gastronomie.

Denn egal, ob du ein Café, einen Lunchroom, ein Restaurant, einen Foodtruck oder einen Cateringbetrieb führst: Abfall zu reduzieren ist oft einfacher, als man denkt. Nicht, indem man alles auf einmal perfekt macht, sondern durch clevere Entscheidungen, die zu deinem Betrieb passen.

Denk zum Beispiel an weniger Lebensmittelverschwendung, wiederverwendbare Optionen, bessere Mülltrennung und nachhaltigere Verpackungen für Take-away und Lieferung.

Week zonder Afval

Was ist die Woche ohne Abfall?

Die Woche Ohne Abfall ist eine landesweite Aktionswoche, in der mehr Aufmerksamkeit auf weniger Abfall, bewussteren Konsum und einen klügeren Umgang mit Rohstoffen gelenkt wird. Das Ziel ist einfach: zu zeigen, dass Abfallvermeidung im Alltag machbar ist.

Für Verbraucher bedeutet das zum Beispiel, weniger Einwegprodukte zu verwenden, Dinge wiederzuverwenden oder bewusster einzukaufen. Auch für Gastronomiebetriebe gibt es viele Möglichkeiten.

Gerade in der Gastronomie kommen täglich viele Produkte zusammen: Essen, Getränke, Verpackungen, Servietten, Tüten, Becher und Schalen. Dadurch ist die Branche ein wichtiger Ort, um wirklich etwas zu bewirken.

Warum ist Abfallvermeidung für die Gastronomie wichtig?

Abfall zu reduzieren ist in der Gastronomie gut für die Umwelt, aber auch für dein Unternehmen. Weniger Verschwendung bedeutet oft niedrigere Kosten, effizienteres Arbeiten und ein bewussteres Image gegenüber deinen Gästen.

Immer mehr Gäste achten auf Nachhaltigkeit. Sie finden es positiv, wenn ein Gastronomiebetrieb zeigt, dass er sich Gedanken über Verpackungen, Lebensmittelverschwendung und Wiederverwendung macht. Nicht mit großen Versprechen, sondern mit sichtbaren Entscheidungen.

Durch die Wahl nachhaltigerer Verpackungen, wiederverwendbarer Optionen und einen cleveren Umgang mit Zutaten zeigst du, dass dein Betrieb bewusst mit Abfall umgeht.

Wie kannst du als Gastronomiebetrieb weniger Abfall produzieren?

Weniger Abfall beginnt mit einem guten Überblick. Schau dir einmal an, was an einem durchschnittlichen Tag im Müll landet. Sind es vor allem Essensreste? Einwegbecher? Plastikschalen? Servietten? Oder Verpackungsmaterial von Lieferanten?

Sobald du weißt, wo der meiste Abfall entsteht, kannst du gezielter Verbesserungen umsetzen.

Ein paar praktische Schritte:

  • Bestelle bewusster ein, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.
  • Wähle Portionsgrößen, die zu deinen Gästen passen.
  • Nutze nachhaltigere Verpackungen für Take-away.
  • Ermutige Gäste, eigene Becher oder Taschen mitzubringen.
  • Trenne Abfall klar hinter den Kulissen und, wenn möglich, auch für Gäste sichtbar.

Du musst nicht alles gleichzeitig ändern. Beginne mit dem größten Abfallstrom und gehe Schritt für Schritt vor.

Wie vermeidest du Lebensmittelverschwendung in der Gastronomie?

Lebensmittelverschwendung ist in vielen Gastronomiebetrieben ein großer Abfallfaktor. Zum Glück lassen sich hier oft schnell Verbesserungen erzielen.

Schau zum Beispiel auf dein Vorratsmanagement. Welche Produkte bleiben häufig übrig? Welche Zutaten werden nicht vollständig genutzt? Und welche Gerichte kommen regelmäßig halb aufgegessen zurück?

Reste können manchmal überraschend gut weiterverwendet werden. Denk an Suppe aus übrig gebliebenem Gemüse, Croutons aus altem Brot oder ein Tagesgericht mit Zutaten, die aufgebraucht werden müssen.

Auch kleinere Portionen, klare Informationen auf der Speisekarte und eine clevere Einkaufsplanung helfen dabei, weniger Essen wegzuwerfen. Weniger Verschwendung ist gut für die Umwelt und für deine Marge.

Wie motivierst du Gäste, weniger Abfall zu verursachen?

Gäste in deine nachhaltigen Entscheidungen einzubeziehen, muss nicht kompliziert sein. Halte es vor allem positiv, einfach und sichtbar.

Stelle zum Beispiel ein kleines Schild an die Kasse:

„Eigenen Becher dabei? Darüber freuen wir uns. Und der Mülleimer auch.“

Oder kommuniziere während der Woche Ohne Abfall über deine Speisekarte, Social Media oder deinen Newsletter:

„Diese Woche setzen wir zusätzliche Schritte in Richtung weniger Abfall. Wir arbeiten mit nachhaltigeren Verpackungen und fördern Wiederverwendung.“

Halte die Botschaft kurz und klar. Erkläre, was du tust, und mache es deinen Gästen leicht, mitzumachen.

Was kannst du während der Woche Ohne Abfall konkret tun?

Die Woche Ohne Abfall ist ein perfekter Moment, um eine oder mehrere Aktionen in deinem Gastronomiebetrieb zu starten.

Denk zum Beispiel an:

  • Einen zeitlich begrenzten Rabatt für Gäste mit eigenem Becher.
  • Den Umstieg auf nachhaltigere Take-away-Verpackungen.
  • Einen internen Abfallcheck mit deinem Team.
  • Einen Social-Media-Beitrag, in dem du zeigst, wie ihr Abfall reduziert.
  • Eine kleine Erinnerung an der Kasse, um Wiederverwendung zu fördern.

Wähle etwas, das zu deinem Betrieb passt. Dann ist die Chance viel größer, dass du es auch nach dieser Woche beibehältst.

Wie unterstützt TakeAware die Gastronomie dabei, weniger Abfall zu verursachen?

Bei TakeAware unterstützen wir Gastronomieunternehmer dabei, bewusster zu verpacken. Unsere Verpackungen sind praktisch, schön und für den täglichen Einsatz in der Gastronomie geeignet.

Von Kaffeebechern und Menüboxen bis hin zu Tragetaschen, Servietten und Snackverpackungen: Wir denken gerne mit dir über Lösungen nach, die zu deinem Betrieb, deinen Gerichten und deinen Gästen passen.

Denn nachhaltiger zu verpacken muss nicht kompliziert sein. Es beginnt damit, zu wissen, welche Alternativen es gibt, und die Lösung zu wählen, die zu deiner Situation passt.


Autorin: Manon Schram